Kursdetails
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Auftaktveranstaltung zum Projekt "Heute ist nicht Weimar!" Eine Visual History des Politischen in der Weimarer Republik - Wahrnehmung, Gemeinschaft, Identität

Kurs abgeschlossen

Kursnr. 202-11104A
Beginn Mi., 23.09.2020, 19:30 - 21:00 Uhr
Dauer 1 Termin
Kursort VHS, Werretalhalle, VHS-Forum
Gebühr 0,00 €
Teilnehmer 5 - 70

Abgelaufen


Kursbeschreibung

Befinden wir uns nicht gerade in einer Phase, wie in der endenden Weimarer Republik? Nach den rechtsradikalen Gewalttaten von Kassel und Hanau und dem Erstarken rechtsextremer Parteien weist diese Frage auf die Verunsicherung vieler Menschen hin. Hiermit bekunden sie auch die Angst um unsere Demokratie.
Doch Vieles ist anders. Wir haben aus den Erfahrungen des NS Regimes gelernt. Wir wissen was es bedeutet, wenn Demokratie und Rechtsstaat abgeschafft werden und in Folge dessen, die Rechte von Menschen mit Füßen getreten werden. Außerdem haben wir im Gegensatz zur Weimarer Situation deutlich mehr Erfahrung im demokratischen Umgang entwickelt und wissen, warum es sich lohnt Engagement dafür zu entwickeln. Darum sind wir uns sicher - Heute ist nicht Weimar!

Um Menschen zu befähigen, die Wehrhaftigkeit von Demokratie zu reflektieren und diese auch zu erkennen, um sie aktiv zu stützen und verteidigen zu können, hat das Löhner Bündnis "Gemeinsam für Vielfalt" als Projektträger, in Kooperation mit der VHS Löhne sowie den Jugendeinrichtungen der Stadt Löhne das Projekt "Heute ist nicht Weimar!" beim "Förderfonds Demokratie", der von acht großen deutschen Stiftungen getragen wird, beantragt und bewilligt bekommen.

Herzlich Willkommen sind alle aktiven Löhner/-innen, die bereit sind für Demokratie zu streiten und ihr Interesse an zivilgesellschaftlicher Wachsamkeit zu bekunden.
Den Flyer zur Reihe finden Sie in unserem Downloadbereich. Als Highlight und Abschluss des Projektes ist eine Bildungsreise nach Weimar und der Besuch der Gedenkstätte Buchenwald vorgesehen.

Auftaktveranstaltung: Heute ist nicht Weimar!
Eine Visual History des Politischen in der Weimarer Republik - Wahrnehmung, Gemeinschaft, Identität

Bilder sind in modernen Gesellschaften allgegenwärtig. Auch in der jungen und fragilen Demokratie der Weimarer Republik bestimmten bildliche Medien den Alltag. Für die Geschichtsinteressierten sind Fotografien, Karikaturen und Wahlkampfplakate nicht nur spannende Quellen, um etwas aus jener Zeit zu erfahren. Bilder waren auch ein Medium, das die Wahrnehmung der Zeitgenossen stark beeinflusste. Dieser Wirkungsmacht der Bilder bedienten sich Freunde und Gegner der ersten Demokratie in Deutschland, um mithilfe jener politischen Ikonen, Gemeinschaften und Identitäten zu konstruieren, zu stabilisieren zu kritisieren oder zu zerstören. In diesem Vortrag soll anhand verschiedener Beispiele jene Wirkungsmacht der Bilder thematisiert werden.

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